Am vergangenen Wochenende fand hier bei mir im Osten 
die alljährliche Forster Rosengartenfesttage statt.
Als ich Kind war, hatten wir unseren Garten ganz dort in der Nähe und ich erinner mich das wir oft da waren. In einem Jahr haben wir Kinder abends dann noch Glühwürmchen gefangen. Das war das erste und einzige Mal, dass ich welche gesehen hab.
Viele Jahre waren wir nun nicht mehr da gewesen – meist weil wir einfach das Datum immer verpasst haben
. Aber dieses Jahr feiert der Rosengarten sein 100-jähriges Bestehen. Dieses mal also musste es wirklich sein!
Und weil ich mich (mal wieder
) nicht zwischen all den gemachten Fotos entscheiden konnte, gibt’s heute mal wieder eine kleine Bilderflut, die ihr euch angucken könnt, sobald ihr unter dem kommenden Foto auf « mehr lesen & sehen » klickt 
(kleines Geheimnis: am Ende gibt’s ein Feuerwerk :o )
Auch wenn ich den Rosengarten ganz anders in Erinnerung hatte, viel größer und ich hätte auch irgendwie erwartet, dass zum Beispiel die Rosenbögen komplett überwuchert sind (im positiven Sinne überwuchert versteht sich), schön ist er definitiv immernoch.
Was ich ganz toll fand, es gab mehrere Rabatten in denen ganz viele verschieden Rosen gepflanzt waren (Beetrosen, Stockrosen, Bodendeckerrosen usw.) und auch in allen möglichen Farben. Und vor jeder Rose stand dann ein kleines Schildchen und es stand z.B. drauf „zum 60. Geburtstag von Lieschen Müller“. Oder es waren zwei Namen, zwei Ringe und ein Datum drauf zu entdecken. Und eine Rabatte hatte eine lokale Tageszeitung allen Kindern die 2010 in Forst geboren waren spendiert (das heißt es gab für jedes Baby eine Rose vor der Name und Geburtsdatum standen). Unten rechts auf dem kommenden Bild ist ein Teil einer solchen Rabatte zu sehen – schön bunt 
Überhaupt nicht gefallen hingegen hat mir ehrlich gesagt die Schnittrosenschau die sooo sehr angepriesen wurde: kleiner Raum, viel zu voll und die Rosen hingen größtenteils bereits (und das am erst 2. Tag der Schau). Außerdem empfand ich viele Gestecke als viel zu kitschig (z.B. mit blauer LED-Lichterkette drin). Ein bisschen was von der Schnittrosenschau seht ihr auf dem letzten Bild oben rechts – es war das einzige Foto was ich da drin gemacht hab
– reicht auch
)
Die Rose die mir am besten gefallen hat war definitiv die Gräfin Diana (übrigens erst 2012 gezüchtet). Hätte es die im Verkauf auch gegeben, die hätte mit nach Hause kommen müssen
– Ich find ja, diese Rose würde sich wunderbar als Ergänzung zu der feinen weiß-rosanen vom 1. Bild ganz oben und vor allem als Rosen für (m)eine
Hochzeit machen 
Das tolle an den Rosengartenfesttagen ist eigentlich, dass am Abend die Wegesränder mit tausenden Teelichtern beleuchtet werden. (Auf dem Bild links werden sie übrigens grad aufgestellt). Das war auch eigentlich der Hauptgrund warum ich unbedingt zum Fest wollte…
… aber wie ihr seht: es fing genau zum „richtigen“ Moment an zu regnen – so richtig!
Nichts mit der „Nacht der tausend Lichter“. Lediglich die Laserlichter gingen noch. Und so waren die paar Teelichter im kommenden Bild unten tatsächlich die einzigen die ich noch fotografieren konnte. Sie standen so geschützt an einer Treppe, dass sie dem Regen trotzen konnten.
Aber immerhin fand das anschließende Feuerwerk am Riesenrad trotz Regen statt. Wobei der liebe Regen ja netterweise aufgehört hatte als wir klitschnaß endlich auch eine richtige Unterstellmöglichkeit gefunden hatten. Danke nochmal dafür lieber Regen *püh… schmoll*
Doch bevor ich euch das Feuerwerk zeig, noch schnell ein kleines bisschen
aus der Abteilung Kuriositätenkabinett
+ eine Rosen namens Heide Klumm + geparkt wurde im Feld + Honni lebt doch noch +
+ kann man tragen – sollte man aber nicht +
+ ich bin das leuchtende Kondommännchen + Kommunikation 2.0 +
Muss ich mehr zu den Verrückten dieser Welt sagen?
Und da ihr ganz toll durchgehalten habt dürft ihr jetzt auch Feuerwerk gucken :o Ich dachte mir, bevor ich euch jetzt noch mit gefühlten tausend Feuerwerkfotos zubombadiere (kann man eigentlich jemals zuviele Feuerwerkfotos machen?) könnt ihr einfach einen kleinen Ausschnitt vom Feuerwerk angucken
Unterlegt war es (leider sehr, sehr leise nur) mit Vangelis‘ „Conquest of Paradise“.

Mein Fazit: Schade, dass das Wetter nicht wirklich sommerlich war. Schade, dass viele Rosen leider schon ziemlich verblüht waren. Schade auch, dass ich den Park größer in Erinnerung hatte. Aber an sich sehr, sehr schön. Sehenswert. Gerne wieder. Doch leider 11€ Eintritt, was ich persönlich recht happig finde, aber gut…
Lust auf einen Besuch: Ostdeutscher Rosengarten Forst/Lausitz













4 Comments
Damals warst du ja auch kleiner, da kommt einem alles größer vor.
Ansonsten bin ich ja nicht so der Fan von Rosen, aber deine Bilder sind wieder sehr schön geworden.
Ein ganz bisschen kleiner und jünger aber nur
Aber komm, ich hab extra auch lustige Fotos dazugepackt, damit’s nicht nur Rosenfotos sind
Aber danke fürs Lob *gut tut
*
Die Fotos sind ja Geil, warum gibts denn noch kein Geruchs PC
menno 
Hihi. Danke. Und das mit meiner kleinen Cam. Nächstes Mal tauch ich da mit ner Canon EOS auf :o
Ach und Geruch: meine Gräfin Diana roch leeecker