Halli Hallo Hauruck 
Heute geht es mal wieder weiter in meiner kleinen Umzugs-Serie „Ich packe meine Kisten und nehme mit“. Nachdem ich euch beim letzten Mal gezeigt habe, wie meine alte Küche und ich zusammengewachsen sind, zeige ich euch heute, wie sich mein Wohnzimmer entwickelt hat.
Auch hier hat sich in den 7 Jahren, wie ich finde, viel getan. Wobei, so viel hat sich hier in den letzten Jahren doch nicht getan, lach. Gab nämlich nicht wirklich die Möglichkeiten dazu. Aber schauen wir mal 


Wie ich schon mal erwähnt habe, war diese Wohnung genau genommen meine zweite eigenen Wohnung. Demnach hatte ich auch ein paar Möbel. Zum Glück! Zu ihnen gehörte das Sofa (von Ikea ;)) und der tolle Couchtisch. Das Bild an der Wand hatte ich irgendwann mal selbstgemalt nach einer ‚Vorlage‘ von einem Bild, was ich mal im Internet entdeckt hatte.

Ich hatte Anfangs den Wunsch, unbedingt einen richtigen Arbeitsplatz zu haben. Da ich das nicht im Schlafzimmer haben wollte, versuchte ich so einige Varianten ihn im Wohnzimmer unterzukriegen.

Nun ist das Wohnzimmer allerdings nur gute 12m² groß gewesen, an einer Seite die Wohnzimmertür, an der gegenüberliegenden Seite das bodentiefe Fenster und die Heizung und an einer 3. Wand noch der breite Durchgang zur Küche. Wieviele Möglichkeiten da blieben, kann man sich ja vorstellen
Am Ende flog der Schreibtisch raus und zog auf den Küchentisch, immerhin ließ sich der auf 2m Breite ausziehen – sehr praktisch.

Dafür zogen schon im ersten Jahr Mitbewohner ein. Zwei Meerschweinchen, Buddy und Gandalf (Gandi), die mittlerweile allerdings beide nicht mehr leben :(.

Die Streifentapete gefiel mir am Anfang richtig, richtig gut. Und die Farbe der einfarbigen Wand, die die gleiche Farbe hat, wie die roten Streifen in der Streifentapete, gefällt mir auch heute noch richtig gut. Aber schon nach ca. 1 Jahr fing ich, immer wenn ich auf dem Sofa lag, an die Streifen zu zählen. Hätte ich geahnt, dass ich statt geplanten 3 Jahren am Ende 7 Jahre hier bleibe, gäbe es die Streifentapete heute garantiert nicht mehr! So ist sie immernoch da
.

Das Sofa von Ikea verabschiedete sich auch recht schnell. Eines Tages gab der Holzleim wohl nach und die Klebestelle an dem unteren Brett gab einfach nach und klatsch, saß ich auf dem Boden. Glück im Unglück: jetzt war der Weg frei für ein echtes Sofa und – das war zwar nicht so geplant – meinen Hauptschlafplatz
Ich weiß nicht wieso, aber ich habe danach fast immer im Wohnzimmer geschlafen, während mein eigentliches Bett lieber als Klamottenhalter fungierte, lach. Ein Grund dafür war wohl, dass ich nur im Wohnzimmer einen Fernseher hatte – ein Punkt, der sich in der neuen Wohnung unbedingt ändern muss! Egal wie ungesund das ist :p


Mein ach-so-gemütlicher Klausurenlernplatz (dafür das Chaos auch mal zu beseitigen war in Lernzeiten keine Zeit ;)) wich irgendwann einem viel praktischerem kleinen Tisch, an den einstigen Arbeitsplatz zog ein Expedit-Regal von Ikea, das ich schon immer wollte (warum zur Hölle stellt Ikea dieses Regal ein?!)
und das erst im Januar 2013 ein Make-Over bekam ( Klick ).

Hier im Wohnzimmer erlebten wir einige wirklich seeehr lustige Abende mit den Mädels. Nie vergessen werde ich unsere legendären Singstar-Nächte und den Buchstabentanz an meinem 25. Geburtstag
(Sorry Mädels, aber diese Bilder konnte ich einfach nicht zurückhalten – ich hoffe euch reicht euer „schwarzer Balken“)
Na und am Ende sah das ganze Zimmer so aus. Ich werde es wirklich sehr vermissen! Okay, die Streifentapete nicht
Aber definitiv die Sonnenuntergänge im Zimmer. Und den Ausblick. Und die Gegenüber-Nachbarn… Hach.

Genug für heute 
Beim nächsten Mal gibt’s dann noch die Entwicklung vom Schlafzimmer, wie die Wand von dunkelrot zu grau zu hellblau wurde und einen kleinen Einblick in Küche und Flur. Dann wird es auch schon Zeit Abschied zu nehmen.
Aber eins müsst ihr mir jetzt doch bitte verraten: interessiert euch diese Serie eigentlich???




2 Comments
mit gefällt dein Rückblick auf deine 2. eigene Wohnung so richtig gut
vielleicht aber auch, weil sich bei mir Erinnerungen an längst vergangene Zeiten auftun
es ist aber schon erstaunlich, wie sich der Anblick in den 7 Jahren so verändert hat – von einer echten Studentenwohnung zu einem echt gemütlichen Zuhause
aber es sah schön aus, so warm und gemütlich 
– so wie du die Streifen hättest längst mal abschaffen können
aber eins sage ich dir: STREIFENTAPETE klebe ICH nie wieder an deine Wände *hihi*
auch die Streifentapete hatte so ihren Sinn, auch wenn sie sich beim Entfernen so richtig stark gewehrt hat
ich habe in meiner ganz alten Wohnung auf den Hinblick auf einen eventuellen Umzug nix mehr gemacht gehabt, und hätte ich gewußt, dass zwischen den 1. Umzugsplänen und der tatsächlichen Flucht aus der 5. Etage ohne Fahrstuhl so viele Jahre liegen, dann hätte ich es doch mal wagen sollen
und ja dein 1. Sofa, das für mich als Besucher immer ein schöner Schlafplatz war, schon in Hessen hat es mich gut beherbergt
und selbst jetzt im Umzugswirrwarr hat ein Teil davon noch gute Dienste leisten können/dürfen O:)
die Mädelsabende, die deine Wohnung erleben durfte werden den „vier Wänden“ bestimmt in guter Erinnerung bleiben
ehrlich, den heimlichen Blick in die Nachbarwohnungen vermisse ich jetzt schon – erwische mich immermal wieder bei dem Gedanken daran, was die jetzt wohl grad tun und so, ob drüben noch Licht an ist, oder auch mal die Rollos in der Parterre hochgezogen werden
komisch ist der Gedanke schon, dass man diesen Blick nie wieder haben wird – aber es wird bestimmt andere „Sehenswürdigkeiten“ geben
und zum guten Schluss: ich möchte gern noch in dein wandelndes Schlafzimmer gucken (auch der Flur hat seine Wandlungen erleben dürfen
), also bitte mach weiter, auch wenn ich die Einzige bin, die sich das anschaut
winke winke – morgen ist der letzte Arbeitstag der Woche – ich muss mal langsam ins Bett :zzz:
(Mist, mein „enter“ und mein „b“ wollen nicht mehr so richtig, hoffe, alle Fehler korrigiert zu haben
)
Seit wann ist denn Elton ein Einzelkind??? Wann ist das denn passiert??